Vorwort:
Achtung! Dieser Teil der Geschichte unterscheidet sich sehr von den Ereignissen die im Spiel passieren. Bitte vergleicht also die Quest das gameplay nicht mit meiner Geschichte. Es handelt sich hier um eine Frei Erfundene Geschichte die zwar im Palia Univerum spielt aber nur entfernt mit dem MMORPG zu tun hat.
Kapitel 19
(Ein Ende mit Happy End?)
In Jahrels Kopf drehte sich alles, er hatte große Probleme gerade aus zu laufen. Sein Arm pochte, genau so wie sein Kopf da er immer wieder gegen die Felswand donnerte. Der wohin rannte dieses Majiri Mädchen nur. Erst durch eine Schlucht, dann über eine alte Brücke, die früher mal zu einer Händler route gehört hatte. Dann an einem Stall vorbei wo der Bauer seine Ormmu's gerade Melken wollte, da der Abend sich langsam ankündigte. Richtung des Waldes in dem eine Frau lebte die von den Menschen als Hexe, Alchemistin und Williges Weib oder auch als Heißer Besen betitelt wurde. Jahrel mied sie, denn ihre Hände waren immer wieder zu stellen gewandert die ihm unangenehm waren. Dabei spielte sie vermutlich nur mit ihm. Tamala, so wurde sie genannt aber was hatte diese Frau mit Najuma zu tun? Gab es da etwas was Jahrel und Hodari nicht wußten?
Najuma war wirklich einige mahle bei Tamala gewesen und hatte dort Kräuter und Tränke für Hodari geholt. Da dieser Tamala manchmal seltsam angesehen hatte, hatte Najuma Gedanken bekommen. Jahrel erinnerte sich in dem Pochen in seinem Kopf das Tamala ihm mal erzählt hatte das sie die beiden kannte. Das sie sich aber nicht so dafür interessierte. Es soll da mal eine Geschichte mit einem Geist gegeben haben. Einer der Menschen hätte das Problem aber gelöst.
Jahrel dachte Najuma würde zu Tamal laufen, sie rannte die Felsschlucht entlang, über die Brücke welche einst zu einer Händler Straße gehört hatte und an einem Hof vorbei wo der Bauer gerade seine Ormuus fütterte. Von hier aus ging es links zu alten Schächten, einer davon war der wo Hodaris Frau verunglückt war. Rechts ging es zur Waldhütte von Tamala. Najuma drehte aber nach Links ab.
Sie rannte direkt zu der verschlossenen Türe des alten Schachtes. Hodari brüllte sie sollte sofort stehen bleiben. Jahrel versuchte mit zu halten aber das Pochen in seinem Kopf, der Schmerz in seinem Körper machten es ihm schwer. Es gelang ihm den Schacht zu erreichen, das Schloß zur Türe war offen und als Jahrel diese öffnete kam ein seltsames Gefühl in ihm hoch. Er folgte dem Sacht und an der stelle wo er einst eingestürzt war standen Najuma und Hodari. Auf einem Stein lagen verwelkte Blumen, vertrocknete und frische Blumen. Kerzen waren hier immer wieder aufgestellt worden und Abgebrannt. Auch jetzt brannten hier ein paar Kerzen. Hodari wollte gerade das erste mal in seinem Leben die Hand heben. Als Jahrel brüllte. "Hodari! Hör ihr zu!" Hodari sah zu Jahrel, senkte den Arm der nur ein Stück nach oben gegangen war, aber war klar das er nach Najuma greifen wollte und sie rauszerren würde. Er tat es nicht, er sah zu ihr. Najuma liefen die Tränen über die Wangen.
"Ich...ich ..." so begann Najuma mit ihrer Geschichte, sie erzählte alles was ihr auf dem Herzen lag. Von dem Tag an dem sie ihre Mutter das letzte mal gesehen hatte, bis zu dem Tag an dem Jahrel in ihr Leben gekommen sei. Das sie diesen Menschen mehr mochte als all die anderen. Das er ihr zu gehört hatte und sich um sie gekümmert hatte. Hodari wollte immer wieder etwas sagen doch er schluckte es runter. Najuma redete sich alles von der Seele. Als sie Fertig war blickte sie zu ihrem Vater auf. Sie erwartete nun das er sie wieder ausschimpfen würde. Wie er es immer gemacht hatte.
Hodari schaute zu Jahrel, der an der Felswand lehnte und eine Gestik machte. Hodari ging auf das Knie und umarmte seine Tochter. "Ich habe deine Mutter so sehr geliebt,..." so begann er seiner Tochter alles zu erzählen. Von dem Tag wo sie sich kennen gelernt hatten, zu dem Tag an dem Najuma geboren wurde und von dem Tag an dem die Frau die er so geliebt hatte nie wieder kommen würde. Das er sie aber immer wieder in dem Gesicht seiner Tochter sah, das er Angst hatte und das er sie doch nur nicht verlieren wollte. Als Hodari Najuma alles erzählt hatte, umarmte auch sie ihren Vater. Denn sie hatte es verstanden und Hodari hatte es verstanden.
Als ob Najumas Mutter darauf gewartet hatte, wehte ein warmer Wind durch den Gang und berührte ihrer beider Gesichter. Die beiden hatten sich ausgesprochen und ihren Frieden nun miteinander gemacht. Hodari waren große Felsbrocken vom Herzen gefallen und er atmete laut aus. Najuma grinste Glücklich und wischte sich das Gesicht mit dem Ärmel ab. Hier könnte diese Geschichte und das Abenteuer nun sein Ende haben. Nur ist das Leben wie eine Mine, mit tausenden von Gängen und unendlichen Tiefen und Höhen. Wo eine Geschichte endet, beginnt eine Neues.
Wenn das Leben doch nur so einfach wäre.
Hodari verabschiedete sich von seiner Frau, Najuma von ihrer Mutter. Sie hatten beide losgelassen und verstanden, das zuhören manchmal viele Probleme lösen kann. Jahrel atmete erleichtert aus. Dann wurde ihm jedoch schwarz vor Augen und er fiel wie ein nasser Sack nach vorne. Hodari hörte das Geräusch und drehte sich um. "Jahrel!" sofort rannte er zu diesem und hob ihn hoch. Najuma folgte und ein kalter Wind kam ihnen entgegen als sie die Türe öffneten. Er löschte die Kerzen und beendete ein Kapitel. Nur damit das Licht des Mondes am Sternenhimmel ein neues Kapitel öffnete.
Jahel lag in den Armen von Hodari, der wußte nicht ob er zu sich nach Hause laufen sollte, zu Tamala oder zu Chayne. Najuma war es die in dieser Situation alles im griff hatte. "Du gehst nach Hause ich hole Tamala das geht schneller als zu Chayne zu laufen!" Gesagt und so wurde es gemacht.
Tamala kam auch gleich mit und sah sich Jahrel an. Sie blickte zu Hodari und wenn Tamala eines gut konnte war es böse blicke zu verteilen. Das konnte sie noch besser als verführerisch zu schauen.
"Das du Stur bist und immer deinen Kopf durchsetzten willst, war ja schon immer dein Problem!" "Das ist jetzt nicht die Zeit darüber zu reden, kannst du ihm nicht etwas geben?" "Chayne ist der Heiler, ich bin nur eine Alchemistin die über Kräuter und Strömung etwas weiß." "Ich weiß das du die Menschen studierst!" "Das heißt aber nicht das ich sie kenne. Der Mensch dort ist vollkommen erschöpft." "Wie meinst du das?" "Er ist erschöpft, hat keine Kraft mehr und bräuchte auch mal was anständiges zu essen. Er ist zu dünn, das fehlt Muskelmasse." "Tamala!" "Hodari, ich meine das was ich sage. Kümmer dich um den Menschen, jeder hat ja mitbekommen was passiert ist." Mit diesen Worten donnert Tamara einen Trank auf den Nachttisch neben dem Bett. Sie geht an Hodari vorbei und beugt sich zu ihm, flüstert etwas in dessen Ohr und geht mit ihrem typischen Hüftschwung aus der Zimmertüre, Richtung Haustüre. Hodari steht da wie ein Fels und seine Wagen sind gerötet. Das was Tamala ihm ins Ohr geflüstert hat, war "du magst ihn doch." Ein Satz der normaler weise keine weitere Bedeutung hätte aber aus irgend einem Grund Hodari gerade mächtig verlegen machte.
Najuma hatte Chayne geholt und der sah sich den Trank an. Er nickte, das sei ein guter Trank und er selber könnte so gute Tränke nicht machen. Damit sollte Jahrel schnell wieder auf die Beine kommen, nur diesmal sollte er sich auch wirklich ausruhen. So ging Chayne und Najuma brachte ihn sogar bis zur Schlucht ohne das Hodari etwas sagt. "Du und dein Vater, ihr habt miteinander geredet?" "Ja!" "Schön das nun alles wieder gut ist. Ich wollte euch immer Helfen, wußte aber nicht ob es nicht zu Aufdringlich ist." "Jahrel hat sich um Papa und mich gekümmert. Ich mag ihn richtig doll."
Chayne nickte und ging zufrieden, der Drachen Gott hatte wieder einmal gezeigt das es viele Wege gibt. Jahrel hätte wohl eher gesagt, das man für Freundschaft und Frieden Arbeiten muß und nicht alles den Göttern in die Hände legen sollte.
Nur wie würde es jetzt weiter gehen? Hodari, Jahrel und Najuma standen vor neuen Abenteuern von denen sie noch nichts wußten.